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Alt 09.03.2008, 16:39   #1
RollinCHK
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Vertragsfragen - Betrug - lange Geschichte... bitte um dringende Hilfe...

Hallo Zusammen!

Ich brauche dringend Hilfe, es geht um folgendes Problem. Eine Bekannte von mir hat seid knapp 1,5 Jahren einen ARCOR-Vertrag, der zwischenzeitlich auch schon durch Tarifwechsel verlängert wurde. Das Problem daran ist, dass der Vertrag mit gefaketen Daten (Vorname, Geburtsdatum) abgeschlossen wurde. Meine Bekannte ist damals davon ausgegangen, dass Sie den Vertrag aufgrund eines Schufaeintrages, der nicht einmal vorhanden war, nicht bekommen würde. Ein ARCOR-Vertreter hat Sie damals dabei wissentlich unterstütz und die Sache mit in die Wege geleitet. Ich will das nicht in Schutz nehmen oder schön reden, aber fakt ist, dass die Rechnungen immer pünktlich überwiesen bzw. abgebucht wurden.

Nun hat sie auf die denkbar ungünstigste Weise versucht aus der Nummer raus zu kommen. Vor knapp einem Monat stand ein ARCOR-Vertreter vor ihrer Tür. Der hat sie in ein Gespräch verwickelt und den Braten wohl ziemlich schnell gerochen. Ihm fiel folgende Lösung ein. Der bestehende Vertrag sollte gekündigt werden. Gleichzeitig sollte unmittelbar ein Neuvertrag abgeschlossen werden, dieses Mal aber mit den richtigen Daten, also so zu sagen legel. Der alte Vertrag sollte nicht weiter beachtet werden (tot laufen lassen). Sinngemäss muss der Herr wohl gesagt haben, dass ARCOR die Sache nach wenigen Monaten nicht weiter verfolgen würde und unter den gefaketen Daten ein Schufa Eintrag vorgenommen werden würde, da die Rechnungen ja nicht mehr bezahlt werden sollten. Genau so wurde es dann letzt endlich gemacht.

Ich habe davon leider erst heute erfahren, so dass ich nicht mehr intervenieren konnte, denn sie hat den Termin für die Schaltung des neuen Anschlusses bereits gestern erhalten. Hier dürfte es doch bereits Probleme geben, denn wie soll ein neuer Anschluss geschaltet werden, wenn noch ein bestehender vorhanden ist, anderer Vorname hin oder her? Dieser Betrug wird meiner Meinung nach also auffliegen. Die sauberste Lösung wäre sicherlich gewesen, den bestehenden Anschluss zu kündigen, diesen auslaufen zu lassen und nach der Abschaltung einen neuen zu beantragen, aber nun ja, das Kind ist in den Brunnen gefallen.

Meine Frage ist einfach nun, gibt es eine Möglichkeit für meine Bekannte, noch irgendwie heile aus der Nummer raus zu kommen? Ich weiß, dass ich mich mit straffällig mache, weil ich von dem Betrug weiß, aber ich denke nach menschlichem Ermessen ist es doch so, dass Niemand gerne einem Anderen "eine Lampe baut", oder anders gesagt, Niemand haut einen Menschen in die Pfanne, den er mag, vor allem dann nicht, wenn im Grunde genommen kein Schaden für in diesem Fall ARCOR entstanden ist.

Ich freue mich wirklich sehr über ein paar Tipps, Denkanstösse, Hinweise etc. Ich weiß nicht, ob an der Sache was dran ist, dass ARCOR die Sache nicht weiter verfolgen wird. Ich glaube entweder ist dem so, oder der ARCOR Vertreter ist einfach nur leichtsinnig, weil er sich selbst mit in Teufels-Küche gebracht hat, als er den Neuanschluss in Auftrag gegeben hat. Eine Provision dürfte da ja wohl kaum anfallen...

Danke im voraus.

RollinCHK - Versatel Kunde :-)
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Alt 09.03.2008, 17:08   #2
Pasde
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Re: Vertragsfragen - Betrug - lange Geschichte... bitte um dringende Hilfe...

Es ist durchaus möglich in einem Haus/Wohnung mehrere Telefonanschlüsse zu haben (Untermieter/Geschwister/Eltern&Kinder/WG/Privat-&Geschäftsanschluss .... ). Die Idee ist also gar nicht mal so schlecht.

Vorausgesetzt es wurde wirklich ein Neuanschluss (2. Anschluss) bestellt, und der alte Vertrag wird bis zu Ende bezahlt.

Ein Straftat kann ich auch nicht erkennen, weder lag eine Betrugsabsicht vor, noch wurden Leistungen erschlichen.

Eine Vertragsverletzung ist das natürlich schon, aber es ist ja kein Schaden entstanden. Worauf sollt Arcor klagen?

V.G. Pasde
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Alt 09.03.2008, 17:25   #3
RollinCHK
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Re: Vertragsfragen - Betrug - lange Geschichte... bitte um dringende Hilfe...

Na ja das fatale ist, es wäre kaum Geld da, um den alten Vertrag (all inclusive 16000) zusätzlich zu bezahlen (ALG2 - allein erziehend mit Kind). Die Kündigungsbestätigung für den alten Vertrag ist übrigens im Gegensatz zur Auftragsbestätigung für den neuen Vertrag noch nicht angekommen. Es ist also nicht wirklich klar, ob der Herr Vertreter nur seine Provision kassieren wollte, oder diese Art des Vorgehens tatsächlich ernst meint und aus seiner Praxiserfahrung damit vertraut ist. Der alte Vertrag läuft aufgrund der zuvor erwähnten Tarifwechsel übrigens noch über 20 Monate.

Wie sieht das denn bei Zweitanschlüssen aus, wenn in der betreffenden Wohnung nur eine Telefondose vorhanden ist? So fällt das doch auf? Werden Schufa-Einträge im Übrigen nicht erst nach der Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung vorgenommen? Das haut doch alles hinten und vorne nicht hin.
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Alt 09.03.2008, 17:42   #4
Pasde
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Re: Vertragsfragen - Betrug - lange Geschichte... bitte um dringende Hilfe...

Zitat:
Zitat von RollinCHK
Na ja das fatale ist, es wäre kaum Geld da, um den alten Vertrag (all inclusive 16000) zusätzlich zu bezahlen (ALG2 - allein erziehend mit Kind).
Das ist nun eindeutig, 2 Verträge 2 x Bezahlen. Vorzeitige Kündigung kostet bei Arcor 100€

Zitat:
Die Kündigungsbestätigung für den alten Vertrag ist übrigens im Gegensatz zur Auftragsbestätigung für den neuen Vertrag noch nicht angekommen. Es ist also nicht wirklich klar, ob der Herr Vertreter nur seine Provision kassieren wollte, oder diese Art des Vorgehens tatsächlich ernst meint und aus seiner Praxiserfahrung damit vertraut ist. Der alte Vertrag läuft aufgrund der zuvor erwähnten Tarifwechsel übrigens noch über 20 Monate.
Natürlich ging es um die Provision, nichts sonst. Einen geschlossenen Vertrag nicht zu erfüllen, ist eine ganz schlechte Idee. Dass der noch 20 Monate läuft, konnte ich ja nicht wissen.

Zitat:
Wie sieht das denn bei Zweitanschlüssen aus, wenn in der betreffenden Wohnung nur eine Telefondose vorhanden ist?
Ein Telekomtechniker setzt eine 2. Dose daneben.
Zitat:
So fällt das doch auf?
Nö, 2. Anschluss bestellt, 2. Anschluss geschaltet, fertig.

Zitat:
Werden Schufa-Einträge im Übrigen nicht erst nach der Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung vorgenommen?
Nein, jedes Mitglied der Schutzgemeinschaft kann dort berechtigte/unstrittige Forderungen eintragen lassen. Über einen Online Account kann man die Einträge/Score einsehen (7,50€ einmalig)

Zitat:
Das haut doch alles hinten und vorne nicht hin.
Das haut schon hin, bei 20 Monaten Laufzeit ist das natürlich Unfug.

V.G. Pasde
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Alt 09.03.2008, 17:48   #5
RollinCHK
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Re: Vertragsfragen - Betrug - lange Geschichte... bitte um dringende Hilfe...

Was heißt vorzeitige Kündigung kostet bei ARCOR 100 Euro? Verstehe ich das richtig, dass der Anschluss mit den gefajeten Daten gekündigt werden könnte, wenn dafür 100 Euro entrichtet würden? Wie könnte man das in die Wege leiten?
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Alt 09.03.2008, 18:05   #6
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Re: Vertragsfragen - Betrug - lange Geschichte... bitte um dringende Hilfe...

Naja, gemacht habe ich das noch nicht.

Ich würde schreiben, dass auf Grund privater Ereignisse der alte Anschluss nicht mehr gebraucht wird, und um vorzeitige Vertragsauflösung bitten. Bietet Schadenersatz bis 100€, und Rücksendung der Hardware an.

V.G. Pasde
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Alt 09.03.2008, 18:15   #7
RollinCHK
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Re: Vertragsfragen - Betrug - lange Geschichte... bitte um dringende Hilfe...

Nun ja aber ist das bei ARCOR denn gängige Praxis? Ich meine akzeptieren die so etwas auch, oder ist das Ermessenssache bzw. nur ein Versuch?
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Alt 09.03.2008, 18:20   #8
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Re: Vertragsfragen - Betrug - lange Geschichte... bitte um dringende Hilfe...

In den AGB steht für einvernehmliche vorzeitige Kündigung ein Preis von 49,99 € In allen Berichten darüber wird aber von 100€ geschrieben. Dass zu "einvernehmlich" immer zwei gehören, ist ja klar.

http://www.google.de/search?hl=de&q=...search&start=0
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Alt 09.03.2008, 18:26   #9
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Re: Vertragsfragen - Betrug - lange Geschichte... bitte um dringende Hilfe...

Dazu könnte man sicherlich auch ein mal die Hotline befragen... Ich hätte folgende Idee, auch für die Begründung der vorzeitigen Kündigung:

Meine Bekannte gibt unter den gefaketen Daten an, dass Ihre Cousine die Wohnung übernehmen würde. Diese hat bereits einen Neuanschluss beantragt. Meine Bekannte könnte dann sagen, dass Sie davon ausgegangen sei, dass die Cousine jedoch ihren Vertrag übernehmen würde und so stehen auf ein mal 2 Verträge im Raum, von denen einer auf jeden Fall zu viel da ist.

Der Neuvertrag kann ja leider nicht mehr storniert werden, das ist das ärgerliche...
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Alt 09.03.2008, 18:31   #10
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Re: Vertragsfragen - Betrug - lange Geschichte... bitte um dringende Hilfe...

Ich würde nicht mehr schreiben als unbedingt nötig ist, aber wenn die Hotline fragt, ist das eine gute Geschichte.

V.G. Pasde
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Alt 09.03.2008, 18:36   #11
RollinCHK
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Re: Vertragsfragen - Betrug - lange Geschichte... bitte um dringende Hilfe...

Ja irgendwie muss man da ja mal Ordnung rein bringen, auch wenn sie erstunken und erlogen ist. Eins muss ich dem Vertreter ja lassen, clver ist er...
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Alt 09.03.2008, 18:40   #12
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Re: Vertragsfragen - Betrug - lange Geschichte... bitte um dringende Hilfe...

Jo, viel Glück ^-^
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Alt 09.03.2008, 18:42   #13
RollinCHK
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Re: Vertragsfragen - Betrug - lange Geschichte... bitte um dringende Hilfe...

Dat kann sie gebrauchen.
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Alt 09.03.2008, 19:05   #14
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Re: Vertragsfragen - Betrug - lange Geschichte... bitte um dringende Hilfe...

Update...

Für 99,95 Euro kann der gefakete Vertrag laut Hotline-Auskunft fristlos gekündigt werden. Ein formloses Schreiben / Fax würde ausreichen.

Was mich nun noch Interessiert ist, wenn der neue Anschluss geschaltet wird, wird in der Wohnung dann definitiv eine 2. Telefondose gelegt? Kostet das irgendwie was extra?
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Alt 09.03.2008, 19:20   #15
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Re: Vertragsfragen - Betrug - lange Geschichte... bitte um dringende Hilfe...

Glückwunsch

Die Teilnehmer Anschluss Leitung zwischen Wohnung und Vermittlungsstelle gehört fast immer der Telekom. Diese TAL wird von Arcor gemietet, ab der Vermittlungsstelle wird dann Arcor Technik verwendet. Vertragsbestandteil der TAL ist eine abschließende TAE Dose. Ob da nun eine 2. Dose, oder eine Doppeldose angebracht wird, liegt wohl im Ermessen des Telekomtechnikers. Kosten entstehen dadurch nicht. Es sei denn, es müssen noch Arbeiten an der Hausinstallation vorgenommen werden. Meist ist das nicht der Fall, derweil seit langer Zeit nur noch mindestens 2 DA* Kabel verlegt werden. Schraube die TAE einfach auf, wenn da noch 2 Kupferadern rum baumeln, ist alles OK.

* DA = Doppelader
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Alt 09.03.2008, 19:24   #16
RollinCHK
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Re: Vertragsfragen - Betrug - lange Geschichte... bitte um dringende Hilfe...

Wunderbar, da sind Gott sei Dank noch zwei Kabel. Dann ist das ja kein Problem, wenn die Anschlüsse kurzzeitig prallel laufen. Die fristlose Kündigung wird gleich weg gefaxt.
RollinCHK ist offline  
Alt 09.03.2008, 19:30   #17
Pasde
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Re: Vertragsfragen - Betrug - lange Geschichte... bitte um dringende Hilfe...

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Alt 14.04.2008, 12:42   #18
EllisDee81
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Re: Vertragsfragen - Betrug - lange Geschichte... bitte um dringende Hilfe...

Nee oder? Der einzige Gewinner bei "dieser" Lösung ist der Vertreter... *kopfschüttel* Einfach den 2. Vertrag wegen aglistiger Täuschung anfechten bzw Rücktritt von dem 2. Vertrag wegen Verschulden bei Vertragsverhandlung erklären... 100 euro sparen, Vertreter wg versuchten oder vollendenten Betruges anzeigen und den 1. vertrag berichtigen lassen. Wo ist das Prob??? So hätteste dir die 100 euro sparen können...
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Alt 15.04.2008, 12:46   #19
StevieXP
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Re: Vertragsfragen - Betrug - lange Geschichte... bitte um dringende Hilfe...

@Ellis: Nicht böse sein, aber fragt sich wen hier wer arglistig getäuscht hat. Schließlich hat jaauch diese bekannte arglistig getäuscht, wenn sie ne 2. Indetität angegeben hat wegen Schufa.

Möchte nicht wissen, was das nach sich ziehen würde seitens Arcor bzw. Vertreter. Dann lieber die 100 € zahlen und keine Konsequenzen für das rechtswidrige Verhalten seitens der Bekannte erwarten.
StevieXP ist offline  
Alt 15.04.2008, 14:39   #20
EllisDee81
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Re: Vertragsfragen - Betrug - lange Geschichte... bitte um dringende Hilfe...

WEnn ich das richtig verstanden hab war es so: Da kommt ein Vertreter: hallo kauf Arcor! Bekannte von TE: Nein geht net hab Schufaeintrag... Vertreter: Ach quatsch da hab ich ne lösung für dich... blabla falscher NAme usw..

Das Ganze strafrechtlich betrachtet kommt es auf weitere Umstände an. Hier steht wohl ein Betrug gegenüber und zulasten von Arcor im Raum. DAmit man einen Betrug bejahen kann, muss der Getäuschte einen Schaden erleiden, bzw muss eine ernsthafte Vermögensgefährdung vorliegen. Schaden hat Arcor nicht, Rechnungen wurden ja immer bezahlt. Somit stellt sich die Frage, ob das Unterjubeln eines Schufaeingetragenen Kunden eine Vermögensgefährdung von Arcor darstellt. Hierzu kann gut auf den Zeitpunkt der Leistung abgestellt werden. Wenn man als Täuscher vorleistungspflichtig ist (Telefon nach Kohle oder zumindest zeitgleich) kann eine Vermögensgefährdung meist verneint werden. Ich weiß grad nicht mehr ob man für den folgenden Monat oder für den vergangen Monat bei Arcor zahlt. Auf sowas kann es ankommen.

Zivilrechtlich gesehen: Naja und wenn die Identitätstäuschung eine arglistige Täuschung darstellen würde, was wäre dann? Nichts! Dann kann Arcor den ersten Vetrag anfechten. Na toll dann geht die Bekannte zu nem anderen Anbieter und alles ist gut. Jedenfalls wird Arcor mangels vorliegen eines Schadens auch keine zivilrechtlichen Schadensersatzansprüche geltend machen können.
EllisDee81 ist offline  
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