MemberPanel

OurSponsors

Antwort
 
Themen-Optionen
Alt 16.08.2008, 08:30   #1
Julian
Administrator
 
Benutzerbild von Julian
 
Registriert seit: 26.09.2006
Beiträge: 2.050
Internet: Arcor DSL6000 @34,5dB
Hardware: AsusWL500gP LinksysWRT54Gv3.1TomatoFW Speedtouch536i
Julian genießt hohes AnsehenJulian genießt hohes AnsehenJulian genießt hohes AnsehenJulian genießt hohes AnsehenJulian genießt hohes AnsehenJulian genießt hohes AnsehenJulian genießt hohes AnsehenJulian genießt hohes AnsehenJulian genießt hohes AnsehenJulian genießt hohes AnsehenJulian genießt hohes AnsehenJulian genießt hohes AnsehenJulian genießt hohes Ansehen
Idee Telekom will Wettbewerber ausbremsen

Traditionelle Telefonvermittlung soll durch Internet-Technik ersetzt werden

Die Deutsche Telekom steht vor dem größten Netzumbau ihrer Unternehmensgeschichte. Bis 2014 will Konzern-Chef René Obermann weite Teile Deutschlands mit Glasfasernetzen modernisieren, die traditionelle Telefonvermittlung durch nahezu vollautomatische Internet-Techniken ersetzen und rund 7 000 der insgesamt 7 900 Schaltstellen im gesamten Bundesgebiet schließen. Das berichtet die Wirtschaftswoche unter Berufung auf ein vertraulichen Papier, das Telekom-Vorstand Timotheus Höttges, zuständig für die Festnetzsparte T-Home, Konkurrenzunternehmen vorgelegt hat.

Demnach will die Telekom bis 2014 ihre Netzstruktur drastisch straffen und dadurch Personal- und Übertragungskosten in Milliardenhöhe einsparen. Die Telekom-eigenen Kupfer- und Glasfaserkabel mit derzeit mehr als 1,8 Millionen Kilometern Gesamtlänge sollen dann nur noch in 900 hochmodernen, zentralen Hauptverteilern zusammenlaufen, die alle Verbindungen zwischen den Kunden der Telekom und der Konkurrenten schalten. Gleichzeitig würde die Telekom damit jenen Konkurrenten, die in eigene Infrastruktur investieren, die Wettbewerbsgrundlage entziehen.

Wettbewerber sehen sich vor Problemen


Unternehmen wie die Vodafone-Tochter Arcor, Telefónica und QSC besitzen zwar eigene Leitungen. Für den Zugang zu den Hausanschlüssen – die sogenannte letzte Meile – nutzen sie aber rund 4 000 Schaltstellen der Telekom und erreichen so mittlerweile 70 Prozent der deutschen Haushalte. Damit könnte Schluss sein, wenn die Telekom ihre Pläne verwirklicht und Schaltstellen schließt.

Einen Teil der Technik verlagert der Konzern in die bundesweit über 325 000 Verteilerkästen, die an den Straßenrändern stehen. Dort gibt es aber keinen Platz für konkurrierende Anbieter. Auch einen Parallelbetrieb von altem und neuem Netz sieht der Telekom-Plan nur für eine kurze Übergangszeit vor. Sobald nur noch sieben Millionen Haushalte die traditionellen Analog- oder ISDN-Anschlüsse nutzen, will die Telekom das alte Netz komplett abschalten und die Kunden "zwangsmigrieren", wie es bei der Telekom-Festnetzsparte T-Home heißt. Derzeit nutzen noch 29 Millionen Haushalte das alte Netz.

Telekom versteht Umbaupläne als "Diskussionspapier"

Wie die Wirtschaftswoche weiter berichtet, versteht die Telekom ihre Umbaupläne als "erstes Diskussionspapier" für weitere Gespräche mit den Konkurrenten und der Bundesnetzagentur, die für Ende August terminiert sind. Trotzdem sind die Wettbewerber alarmiert. "Die Telekom zieht alle Vorteile aus dem Netzumbau", kritisiert etwa Netcologne-Chef Werner Hanf. "Und den Konkurrenten werden alle Nachteile aufgebürdet." Ihnen würden Wertberichtigungen von rund einer Milliarde Euro drohen, zeigen Berechnungen von Netcologne. Denn viele Infrastruktur-Investitionen würden sich bis zur Schließung der Schaltstellen nicht amortisieren.

Dagegen kann die Telekom dem Wirtschaftswoche-Bericht zufolge auf Sondererlöse von bis zu 3,5 Milliarden Euro hoffen - durch einen Verkauf der dann frei werdenden Immobilien-Standorte. Die Organisationen der Konkurrenten, der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten und der Bundesverband Breitbandkommunikation, fordern deshalb längere Übergangsfristen von mindestens sieben Jahren oder Ausgleichszahlungen an die betroffenen Unternehmen. Die Telekom lehnt dies ab. Netcologne hat inzwischen schon einen "Antrag auf Anordnung von Entgeltaufschlägen" bei der Bundesnetzagentur gestellt. Für jedes Gespräch, das bei Netcologne-Kunden künftig ankommt, fordert sie von der Telekom 0,8 Cent pro Minute.

Quelle teltarif.de
Julian ist offline  
Werbung (Um diese Werbung nicht mehr angezeigt zu bekommen, registriere dich hier kostenlos!)
Antwort

Themen-Optionen


Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Habe bei Telekom den Tarif Call&Surf Basic² (24.MVLZ) aber möchte zu ARCOR iPDR-9800 Fragen 3 04.04.2008 21:38
nach 58 Tagen Warten auf DSL 310 Tage Anschaltverzögerung von Telekom obendrauf sonaerger Fragen 3 03.03.2008 23:23
Wettbewerber dürfen Leerrohre nutzen Julian News & Infos 0 23.01.2008 14:32
Wechsel von Telekom zu Arcor - ich glaub' ich träume? Meikel Fragen 13 04.01.2008 09:31
Arcor erwägt rechtliche Schritte gegen Telekom wegen Verzögerungstaktik [Update] Julian News & Infos 1 29.11.2007 15:47


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 00:20 Uhr. vBulletin Skin by ForumMonkeys. Powered by vBulletin®
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Optimization by vBSEO 3.3.0
Template-Modifikationen durch TMS