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Alt 24.10.2010, 18:28   #1
Julian
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Idee Sonderkündigung von DSL und Kabel-Internet

Sonderkündigung von DSL und Kabel-Internet

Wer einen Internetzugang per DSL oder per Kabelanschluss bucht, bindet sich in der Regel zwölf bis 24 Monate an seinen Internetanbieter. Nur wenige Provider bieten auch DSL-Tarife ohne Mindestvertragslaufzeit an. Neukunden haben bei allen Anbietern ein 14-tägiges Widerspruchsrecht, wenn sie ihre Verträge per Internet oder telefonisch abgeschlossen haben. Ein Sonderkündigungsrecht haben Kunden zudem bei einer Änderung der AGB oder der Leistungsbeschreibungen zu Ungunsten des Kunden. Doch was ist, wenn sich während der Vertragslaufzeit die Lebensumstände ändern, sei es durch Umzug, Krankheit, Insolvenz, Arbeitslosigkeit oder gar Tod? In welchen Fällen akzeptieren die Anbieter bei langfristigen Verträgen eine außerordentliche Kündigung? Onlinekosten.de hat bei den großen deutschen DSL-Providern und Kabelnetzbetreibern nachgehakt.

1. Telekom, 1&1 & Vodafone
2. Alice, o2, Versatel & congstar
3. Kabel Deutschland, Unitymedia & Kabel BW


Kündigung aus wichtigen Gründen

Mit dem Abschluss eines Vertrages über die Bereitstellung beziehungsweise Nutzung eines Internetzuganges binden sich beide Seiten, sowohl Provider als auch Kunde, rechtlich auf eine bestimmte Zeit. In den AGB des jeweiligen Anbieters, denen der Kunde bei Vertragsabschluss zugestimmt hat, finden sich unter anderem auch die Konditionen für eine Kündigung. Festgehalten sind dort vor allem die Bedingungen für eine ordentliche Beendigung des Vertrages: Die Mindestvertragslaufzeit sowie die Kündigungsfrist. Außerplanmäßige Kündigungsgründe sind in den Geschäftsbedingungen meist nicht konkret zu finden. Stattdessen berufen sich die Provider auf "wichtige Gründe", die für eine außerordentliche Kündigung vorliegen müssen.


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Julian ist offline  
Danke!
Guenter24
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Alt 26.10.2010, 11:04   #2
brigitte
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brigitte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
AW: Sonderkündigung von DSL und Kabel-Internet

das ist ein interessanter artikel. es ist immer gut informiert zu sein alle über diese details wenn acuh man nicht in solche lage ist. kann immer hilfreich sein.
brigitte ist offline  
Alt 08.07.2011, 14:28   #3
Stefan1971HH
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Stefan1971HH befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
AW: Sonderkündigung von DSL und Kabel-Internet

Ich möchte aufgrund lang anhaltender technischer Mängl und häufig überhöhter Abbuchungen außerordentlich kündigen (und zur Telekom zurückwechseln) aber erwartungsgemäß versucht VodaFon, mich auf die Mindestlaufzeit festzunageln. Die Telekom wiederum sagt, Sie kann mir meinen Anschluss (zuumindest, wenn ich meine alten Rufnummern behalten will) erst schalten, wenn VodaFon den Anschluss aufgibt. Habe ich keine andere Möglichkeit, als die außerordentliche Kündigung auf dem Rechtsweg durchzusetzen? Ich habe keinen Zweifel, dass sie gemäß §314 BGB gerechtfertigt ist, da ich die Probleme seit langem immer wieder reklamiert habe. danke
Stefan1971HH ist offline  
Alt 08.07.2011, 15:22   #4
Guenter24
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AW: Sonderkündigung von DSL und Kabel-Internet

Wer ist den VodaFon?
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Guenter24 ist offline  
Alt 08.07.2011, 15:38   #5
scolopender
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AW: Sonderkündigung von DSL und Kabel-Internet

Zitat:
Zitat von Guenter24 Beitrag anzeigen
Wer ist den VodaFon?
Sonst hast Du keine Sorgen?

(ist doch wohl klar, wer oder was gemeint ist)

G., -#####o:

---------- Beitrag hinzugefügt um 15:47 ---------- Voriger Beitrag war um 15:38 ----------

Zitat:
Zitat von Stefan1971HH
... Habe ich keine andere Möglichkeit, als die außerordentliche Kündigung auf dem Rechtsweg durchzusetzen?
Wenn "gutes Zureden" nicht hilft, hast Du kaum eine andere Wahl. Ob Deine Gründe gerechtfertigt sind, kann hier nicht bewertet werden.
Zitat:
Zitat von Stefan1971HH
... da ich die Probleme seit langem immer wieder reklamiert habe.
Reklamation mit der (erforderlichen) Fristsetzung zur Behebung des Mangels?

G., -#####o:
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scolopender ist offline  
Alt 11.07.2011, 12:03   #6
Stefan1971HH
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AW: Sonderkündigung von DSL und Kabel-Internet

Ja, ich hatte seit über einem Jahr vergeblich technische Mängel reklamiert und immer wieder um Behebung gebeten. Dabei habe ich auch ein Einstellen der Zahlungen bzw. Rücklastschriften angedroht und dies letztlich auch umgesetzt. Letztlich wurde dann die EasyBox getauscht und eine Gutschrift von 50 Euro auf die Leistungsentgelte bewilligt(nicht viel für ein Jahr mit zahlreichen Ausfällen von Telefon und Internet). Die Mängel wurden ausdrücklich anerkannt und ich habe ein Entschuldigungsschreiben erhalten. Man hat aber danach dennoch Rücklastschriftgebühren aus der Zeit vor dem Umtausch mit den regulären Rechnungsbeträgen einzuziehen versucht. Teils waren diese Lastschriften dann vom Kontostand nicht gedeckt, teils habe ich sie zurückgehen lassen, so dass weitere Rücklastschriftgebühren entstanden sind. Meiner Auffassung nach muss ich diese nicht tragen, weil die ursprünglichen Rücklastschriften wegen der anhaltenden, vergeblich reklamierten Mängel berechtigt waren. In schier endlosem Schriftwechsel habe ich dies bis jetzt immer wieder (vergeblich)zu erklären versucht.Jetzt bin ich es einfach leid und spreche die schon lange angedrohte ausserordentliche Kündigung aus. Natürlich bekomme ich auch darauf vom Kundenservice nur Standardantworten, die auf Kündigungsfrist und Mindestlaufzeit verweisen und den Hintergrund der Angelegenheit ignorieren. Ich habe soeben folgendes dem Kundenservice geschickt und hoffe, dass es fruchtet: ************************************************** *********** Abgesehen von der ausserordentlichen Kündigung in Schriftform, die Sie in den nächsten Tagen erreichen wird,ist dies die letzte Nachricht, die Sie von mir erhalten. Für ausreichende Deckung bei einer Lastschrift muss ich nur sorgen, soweit diese dem Grunde nach und in der Höhe berechtigt ist. Wie ich in meinen letzten Nachrichten wiederholt ausführlich dargelegt habe, waren die stornierten Lastschriften aber eben teils dem Grunde nach, teils in der Höhe unberechtigt: Da der Anschluss seit langem erheblich technisch eingeschränkt war und ich dies ebensolange reklamiert hatte, bestand Ihrerseits kein Anspruch auf das (volle) Leistungsentgelt. Somit waren die Rücklastschriften berechtigt, so dass auch die hierfür entstandenen Gebühren nicht zu meinen Lasten gehen können. Ich erinnere daran, das Sie in Ihren Schreiben vom April die technischen Mängel ausdrücklich eingeräumt und sich sowohl hierfür als auch für die unberechtigten Abuchungen ausdrücklich entschuldigt haben. Dies ist ein Beweis für das Vorliegen der Gründe für eine ausserordentliche Kündigung gemäß §314 BGB.- Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich das Vertragsverhältnis als beendet ansehe und jeder weiteren Lastschrift widersprechen werde. Ich fordere Sie auf, den Anschluss zum nächstmöglichen Termin zur Portierung zu einem anderen Anbieter freizugeben und mir diesen Termin mitzuteilen. Ich kann meinen gesamten Leidensweg als Ihr Kunde lückenlos dokumentieren und werde dies weiterhin in Verbraucherforen und wenn nötig auch auf dem Rechtsweg tun. *Unterschrift*

---------- Beitrag hinzugefügt um 11:34 ---------- Voriger Beitrag war Gestern um 12:03 ----------

Die Antwort vom Kundenservice, wiedrum völlig ignorierend, dass es um eine *ausserordentliche * Kündigung wegen strittiger Rücklastschriftgebühren geht, verweist nur darauf, dass ich seit Februar keine Störungen mehr reklamiert habe und auf die im Vertrag festgelegten Kündigungsfristen. Keine der Antworten der letzten Monate enthielt substantiierte Bezugnahme auf meine Nachrichten. Wie angekündigt, sehe ich von weiteren Nachrichten und Zahlungen ab.

Geändert von Stefan1971HH (11.07.2011 um 12:38 Uhr)
Stefan1971HH ist offline  
Alt 03.08.2011, 14:54   #7
Stefan1971HH
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Stefan1971HH befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
AW: Sonderkündigung von DSL und Kabel-Internet

Ich habe also mit obiger Begründung schriftlich ausserordentlich gekündigt. Heute ereichte mich ein Anwortschreiben von Vodafon. Mein Vorbringen bezüglich der falschen Abbuchungen wird darin weiterhin komplett ignoriert. Mein Schreiben wird als normale Störungsmeldung interpretiert und es wird der Besuch eines Technikers angeboten. Unter völliger Ignorierung der *ausserordentlichen* Kündigung wird auf die reguläre Vertragsdauer bis Januar 2012 verwiesen.....
Stefan1971HH ist offline  
Alt 03.08.2011, 15:24   #8
Mahuhamabuga
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AW: Sonderkündigung von DSL und Kabel-Internet

Zitat:
Zitat von Stefan1971HH Beitrag anzeigen
Ich habe also mit obiger Begründung schriftlich ausserordentlich gekündigt. Heute ereichte mich ein Anwortschreiben von Vodafon. Mein Vorbringen bezüglich der falschen Abbuchungen wird darin weiterhin komplett ignoriert. Mein Schreiben wird als normale Störungsmeldung interpretiert und es wird der Besuch eines Technikers angeboten. Unter völliger Ignorierung der *ausserordentlichen* Kündigung wird auf die reguläre Vertragsdauer bis Januar 2012 verwiesen.....

hmm..was machst du nun?
Ich finde es ja unerhört, dass die nichtmal auf deine Fragen bzw. deine Probleme mit der falschen Abbuchung eingehen..so kann das doch nicht sein..die können dich doch nicht so behandeln..wo kommen wir denn dann hin???
naja klar wollen die dir einen techniker schicken, dann klingelt nämlich die kasse für sie...und die wollen dich versuchen mit allen mitteln zu halten...das wäre fast noch mehr als ein halbes jahr....
Mahuhamabuga ist offline  
Alt 03.08.2011, 15:37   #9
Stefan1971HH
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Stefan1971HH befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
AW: Sonderkündigung von DSL und Kabel-Internet

Da bleibt wohl nur der Rechtsweg. Ich hatte auch schon bei der Telekom um Hilfe gebeten (denen gehören doch letztlich die von Vodafon benutzten Leitungen?), aber die können offenbar nicht machen, solange Vodafon den Anschluss nicht freigibt. Ich habe jetzt nochmal folgendes übers Kundenportal geschrieben (wollte ich ja eingentlich nicht mehr, weil es immer inoriert wird....): ************************************************** ********** Ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom 29.07. Sie verweisen mich auf das Ende der *regulären* Vertragsdauer. Diese spielt aber bei einer *außerordentlichen Kündigung gemäß §314 BGB keine Rolle mehr. Eine solche hatte ich in meinem Schreiben vom 17.07. ausgesprochen, und Ihre Antwort bestätigt dem Eingang meiner Kündigung. Die lange anhaltenden Störungen und die wiederholten unberechtigten bzw. zu hohen Abbuchungen (s. ausführliche Begründung im Kündigungsschreiben) rechtfertigen die Anwendung des §314 BGB. Da der Vertrag also nicht mehr besteht, werde ich keine weiteren Zahlungen mehr leisten. Zur weiteren Nutzung des Anschlusses (soweit diese technisch möglich ist) bin ich genötigt, solange Sie Abschaltung und Portierung verweigern. Diese wird werde ich aber, wie angekündigt, nunmehr auf dem Rechtsweg durchsetzen. Ihr Geschäftsgebaren wird weiterhin, u.a. im inoffiziellen Arcor-Userforum, für die Öffentlichkeit dokumentiert.
Stefan1971HH ist offline  
Alt 04.08.2011, 14:05   #10
Mahuhamabuga
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Mahuhamabuga befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
AW: Sonderkündigung von DSL und Kabel-Internet

Ja!
Finde ich gut, was du machst bzw. geschrieben hast.
Im prinzip machen sie es dir auch nicht einfach, von daher...bleibt eben nur der Rechtsweg übrig! Aber probiers doch mal persönlich...rufe nochmal an oder gehe direkt in einem Geschäft nachfragen...dann können die dich ja nicht abwimmeln!
Unmöglich...da vergeht mir glatt die Lust an Vodafone...
Mahuhamabuga ist offline  
Alt 06.08.2011, 09:25   #11
Timo Beil
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AW: Sonderkündigung von DSL und Kabel-Internet

Bei Anruf oder Shop-Besuch kommt man gewöhnlich auch nicht weiter. Ruft man selbst an, so diskutiert man mit einem Hotliner, der nach dem Gespräch das, an was er sich erinnert, als Protokoll im System ablegt, und bei einem Besuch im Shop passiert das gleiche- der Shopbetreiber ruft seine Shop-Hotline an, weiter siehe oben.

Eine wichtige Frage ist noch offen: Wurde Vodafone bzgl. beseitigen der Mängel wirksam in Verzug gesetzt, d.h. Meldung der Fehlfunktion mit einer angemessenen Frist zur Behebung, welche inzwischen verstrichen ist? Erst danach kann eine außerordentliche Kündigung mit der Begründung "anhaltende Störung" Aussicht auf Erfolg haben, vorher kann sich Vodafone auf eine "nicht eingehaltene Mitwirkungspflicht des Kunden" rausreden.

Das einzige, was hier wohl noch hilft, ist a) ein Besuch in einer Geschäftsstelle (Essen, Düsseldorf, Eschborn...) oder b) ein Schreiben an den Vorstand.
Im Zuge dessen wird man allerdings sicher noch prüfen, ob überhaupt ernsthaft versucht wurde die Fehlfunktion des Anschlusses zu beseitigen (ich habe bislang nur von einem Austausch der Easybox gelesen) und ggf. nochmal ein Versuch in diese Richtung gestartet, den man aber auch akzeptieren und bis zum Schluss (=Ende der Frist) durchziehen sollte.
Timo Beil ist offline  
Alt 06.08.2011, 20:14   #12
Stefan1971HH
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AW: Sonderkündigung von DSL und Kabel-Internet

Die Störungen sind ja nicht(mehr)das Hauptproblem. Nach dem Tausch der EasyBox treten diese zwas immer noch zuweilen auf, haben sich aber auf ein erträgliches Maß reduziert. Die angesprochenen(*vor* demTausch der Box) lang anhaltenden technischen Probleme sind insofern relevant, als sie meine damaligen Zahlungsverweigerungen und Rücklastschriften gerechtfertigt haben- für die mir dennoch *nach* dem Tausch weiterhin Bearbeitungs- und Rücklastschriftgebühren in Rechnung gestellt und abgebucht wurden.(Weil ich diesen Abbuchungen dann wiederum widersprochen habe, sind weitere Rücklastschriftgebühren aufgekommen, usw...)Während die technischen Mängel bestanden, habe ich diese etliche Male übers Kundenportal mit Fristsetzung zur Behebung und Androhung der Zahlungsverweigerung reklamiert. Dass die Mängel bestanden haben, wurde jaauch seitens Vodafon mit der 50 Euro Gutschrift implizit und mit Entschuldigungssschreiben explizit zugegeben. Vor dem Umtausch der Box hat es meines Wissens keinen über Leitungsmessungen hinausgehenden Aufwand zur Entstörung gegeben.- Derzeit finde ich im Kundenportal die Warnung, dass mir wegen Zahlungsrückstandes der Anschluss gesperrt wird.- Der Telekom-Kundenservice hat mir empfohlen, mich an die Bundesnetzagentur oder den Verbraucherschutz zu wenden.
Stefan1971HH ist offline  
Alt 07.08.2011, 00:04   #13
Timo Beil
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AW: Sonderkündigung von DSL und Kabel-Internet

Also geht momentan der Streit um Rücklastschrift-Kosten... das ist schlecht.
Vodafone hält anscheinend mit dem Beseitigen der Störung und der einmaligen Gutschrift von 50 Euro den Fall für erledigt. Du möchtest darüber hinaus, dass Vodafone auch die Rücklastschrift-Kosten schluckt. Vom Komplett-Einstellen der Zahlungen bei laufenden Verträgen (wenn diese hinterher weiterlaufen sollen) rate ich im Prinzip jedem ab, es ist deutlich schmerzfreier beim Provider eine Gutschrift (auch öfters) verrechnet zu bekommen als einen "Zahlungsverzug" auszubügeln.
Aber gut, nun ist es passiert.

Wäre ich an Deiner Stelle, so würde ich ein Schreiben an Vodafone richten, dass wegen der lang anhaltenden Störung und der nun aus Kundensicht ungerechtfertigten Sperre aufgrund Berechnung von Rücklastschriftgebühren, welche durch das Verhalten von Vodafone während der Störungsdauer entstanden sind, mein Vertrauen in die Firma Vodafone so nachhaltig erschüttert wurde, dass ich als einzigen Ausweg nur eine außerordentliche Kündigung sehe.
Ich wäre allerdings bereit, das Vertragsverhältnis fortzusetzen, wenn Vodafone meine zeitweilige Zahlungsverweigerung wegen schlecht erbrachter Vertragsleistung anerkennt und ergo die Rücklastschrift-Kosten ganz oder zumindest teilweise ausbucht. (Anreiz für die Firma: Sie behalten Dich als Kunden)

Also- ich glaube, im Prinzip nennt der Jurist so was einen "Vergleich". Ich bin Laie und deswegen fehlt dem Ganzen auch "der letzte Schliff". Die Verbraucherberatung oder ein Anwalt wüssten mehr aus diesem Ansatz zu machen, doch die arbeiten nicht unbedingt kostenlos. Du musst selbst entscheiden, ob Du Vodafone so ein "Angebot" machst und in welcher Form.

Auf jeden Fall würde ich aber telefonisch nachfragen, an welche Anschrift das am besten zu richten ist. Wenn die Möglichkeit besteht, vorab das ganze per Fax, denn doppelt hält besser.
Timo Beil ist offline  
Alt 14.08.2011, 19:28   #14
Stefan1971HH
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AW: Sonderkündigung von DSL und Kabel-Internet

Danke für Eure Antworten, aber ich denke wirklich, dass ich es lange genug "im Guten" versucht habe. Dabei kamen immer entweder Standardantworten ohne substantiierte Bezugnahme auf meine Einwände zurück,oder Entschuldigungsschreiben,derer ungeachtet dann weitere falsche Abbuchungen erfolgten. Heute erreichte mich das folgende Schreiben: "...vielen Danke für Ihre Email...Wie wir Ihnen bereits mehrfach mitgeteilt haben ist eine fristlose Kündigung nicht möglich.Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie ine fristgerechte Kündigung wünschen. Eine Kündigung benötigen wir schriftlich mit Ihrer Unterschrift. Bei eventuellen Störungen haben Sie die Möglichkeit, sich an unseren kostenlosen Störungsservice zu wenden...." Wiederum *keine* Bezugnahme auf die ausführlcihe Bgründung der außerordentlichen Kündigung.- Mittlerweile hatte ich auch die Bundesnetzagentur kontaktiert, die sich aber nicht zuständig fühlt.
Stefan1971HH ist offline  
Alt 19.08.2011, 22:51   #15
Sgt.Lapdance
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AW: Sonderkündigung von DSL und Kabel-Internet

Zitat:
Zitat von Stefan1971HH Beitrag anzeigen
...vielen Danke für Ihre Email...
du musst mal postalisch & als Vorstandsbeschwerde (per Einschreiben) an Herrn Joussen schreiben.
Und auch mal ne Frist von zb. 14 Tagen zur "Problembeseitung" mitangeben.
Nur so erreicht man die "Kompetenz-Teams".
Wenn ich zb. immer in der ct' lese... er schrieb bereits 10 Mails an das TK-Unternehmen und wartet trotzdem seit 12 Monaten auf einen Anschluss..., verdreh ich nur noch die Augen.
Kein Wunder, dass da nichts in Sachen "Kundenserviceversprechen" passiert, wenn man sich (teilweise) selbst zu doof anstellt. Eine Mail ist nur Schall & Rauch - die wandert doch gleich in die Ablage P(apierkorb).

Mfg
Sgt.Lapdance ist offline  
Alt 25.08.2011, 12:02   #16
Stefan1971HH
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AW: Sonderkündigung von DSL und Kabel-Internet

Die Kündigung habe ich ja postalisch an die Seestern - Adresse gerichtet; aber auch daraufhin wurde die Argumentation (falsche Abbuchungen, *ausserordentliche* Kündigung...) weiterhin ignoriert. Auch vorher habe ich mich nicht aufs Mailen beschränkt, sondern habe mit Einbehaltung von Zahlungen bzw. Rücklastschriften Druck gemacht. Meiner Meinung nach hilft bei einem derart unseriös agierenden Unternehmen blosses Schreiben auch nicht (egal an welche Stelle).Entscheidend ist, dass man konkret mit Gegenmaßnahmen droht und diese ggflls auch umsetzt.- Auf Rat der Bundesnetzagentur habe ich mich jetzt an die "Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs" gewandt. Nach meiner Auffassung ist der Fall insofern wettbewerbsrechtlich relevant, als der Option des Anbieterwechsels eine wichtige Regulierungsfunktion im Telekommunikationsmarkt zukommt; die Drohung abwandernder Kunden soll einen Anbieter zwingen,sich um Konkurrenzfähigkeit zu bemühen. Diese Option nimmt mir Vodafone durch die "Blockade" des Anschlusses trotz berechtigter und auch formal korrekt vorgebrachter Kündigung.-Mir wurde jetzt wiederum eine Sperre (zunächst nur für abgehende Verbindungen)angedroht, wenn ich nicht bis 26.08. zahle. Sollte sich daraus eine Auflösung des Anschlusses entwickeln, wäre mir das recht, aber vermutlich werden sie ihn nur sperren, ohne ihn zum Anbieterwechsel freizugeben.
Stefan1971HH ist offline  
Alt 01.10.2011, 04:06   #17
Stefan1971HH
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AW: Sonderkündigung von DSL und Kabel-Internet

Mittlerweile hat mich der Vodafone-Kundenbetreuerin angerufen und behauptet, die Kündigung sei nicht unterschrieben gewesen und könne schon deswegen nicht bearbeitet werden. Meine Hinweise im Schreiben, es sei zuviel angebucht worden, könne man im übrigen nicht nachvollziehen. Ich habe dann das Gespräch schnell abgebrochen und auf meine Mails verwiesen, in denen ich die Frage der Mahn- und Rücklastschriftgebühren zuvor schon mehrfach sehr ausführlich dargelegt hatte. Nachdem ja bei früheren Telefonaten undSchriftwechseln meine Argumente scheinbar akzeptiert wurden und darauf sogar Entschuldigungsschreiben kamen- und dann trotzdem weiter diese Gebühren abgebucht wurden, habe ich keinen Sinn darin gesehen, mit jemandem zu reden, der sich offenbar vor dem Anruf nichtmal mit dieser Vorgeschichte vertraut gemacht hatte. Leider hatte ich beim ersten Schreiben nicht daran gedacht, eine Kopie mit Unterschrift anzufertigen; deswegen habe ich vor 14 Tagen noch ein Kündigungschreiben geschickt und es diesmal nachgeholt. Jetzt kam ein schriftliche Kündigungsbestätigung, in der aber natürlich wieder die *außerordentliche* Kündigung komplett ignoriert und stattdessen eine Abschaltung zum Ende der regulären Vertragslaufzeit am 20.01.12 angekündigt wird. Mit separater Post kam eine weitere Mahnung mit Androhung einer Sperre für ausgehende Verbindungen. Dennoch bekommt der Verein von mir keinen Cent mehr.
Stefan1971HH ist offline  
Alt 23.02.2012, 23:46   #18
Greiffi
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Greiffi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
AW: Sonderkündigung von DSL und Kabel-Internet

Hallo Forum, ich habe mich wegen diesem Thread hier angemeldet und wollte wissen, ob mir hier jemand sagen kann, ob man durch wiederholte Unzuverlässigkeit eines Anbieters ein Sonderkündigungsrecht bekommt?
Mein blöder DSL-Anbieter (Name soll mal ungenannt bleiben) ist sooo unzuverlässig, sprich ständig bricht die Verbindung ab.. mit ständig meine ich ca alle 4 Stunden für 5 Minuten weg.
Hat jemand ne Idee?
Greiffi ist offline  
Alt 24.02.2012, 00:54   #19
scolopender
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AW: Sonderkündigung von DSL und Kabel-Internet

Zitat:
Zitat von Greiffi
... ob man ... ein Sonderkündigungsrecht bekommt?
Wenn Du definitiv ausschließen kannst, dass die Abbrüche nicht dur Deine DSL-Einrichtungen (Hausverkabelung, Anschlüsse, DSL-Modem-Router, Rechner, ...) verusacht werden, Du eine ensprechende Störungsmeldung abgegeben hast, trotz angeblicher Problemlösung der Fehler weiterhin besteht, Du daraufhin zur entgültigen Fehlerbehebung eine Frist von 14 Tagen gesetzt hast und diese erfolglos verstrichen ist, dann - ja.

G., -#####o:
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scolopender ist offline  
Alt 26.02.2012, 19:13   #20
Greiffi
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Zitat:
Zitat von scolopender Beitrag anzeigen
Wenn Du definitiv ausschließen kannst, dass die Abbrüche nicht dur Deine DSL-Einrichtungen (Hausverkabelung, Anschlüsse, DSL-Modem-Router, Rechner, ...) verusacht werden, Du eine ensprechende Störungsmeldung abgegeben hast, trotz angeblicher Problemlösung der Fehler weiterhin besteht, Du daraufhin zur entgültigen Fehlerbehebung eine Frist von 14 Tagen gesetzt hast und diese erfolglos verstrichen ist, dann - ja.

G., -#####o:
Na ok, das klingt ja ziemlich vielversprechend. Nicht nur ich, sondern auch der technische Service kann jeden dieser Punkte zweifellos bestätigen. Der arme Kerl vom Kundenservice ist schon völlig an meinem Problem verzweifelt, weil er nicht im Geringsten nachvollziehen kann, woher das stammen könnte.. Ja gut, dann werde ich mal einen netten Brief schreiben.
Greiffi ist offline  
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