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Alt 26.02.2009, 17:56   #1
space-ryder
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Arcor - Service und Kundenbindung ein Fremdwort

Ich habe das Forum beim stöbern im Internet gefunden. Nun möchte ich meine Leidensgeschichte mit Arcor auch präsentieren. Nach Durchlesen einiger Threads wundert mich nun meine Geschichte nicht wirklich.

Fange ich von vorne an. Im März 2004 habe ich meinen Arcor Anschluss erhalten, damals noch DSL3000. Hat auch soweit alles prima funktioniert, zwischendurch die Verträge geändert um in einen günstigeren Tarif zu kommen. Soweit auch so gut. Die letzte Änderung hatte ich im Dezember 2007 durchgeführt. Die Vertragslaufzeit wäre also bis zum Dezember 2009 gelaufen.

Aktuell steht nun der Umzug an bei mir. Rechtzeitig (ca. 8 Wochen vorher) wollt ich es Online änmelden. Im Memberbereich ist dieses ja möglich. Da mir dort aber alles sehr suspekt erschien mit den Klauseln (es wäre erstmal nur DSL2000 da und dann müsse man sehen so ähnlich war es ausgedrückt, als Neukundencheck wird DSL6000 gezeigt!) beschloss ich in einen Shop zu gehen.

Gesagt, getan. Ab in den Shop, nur das Thema Umzug gesagt und man sagte mir, dass sich der Vertrag automatsich auf 24 Monate wieder verlängert. Das war für mich unakzeptabel, da die Ausfallzeiten zuletzt doch immer länger wurden und das Angebot einfach nicht mehr attraktiv genug seitens Arcor ist, wollte ich eh mit Auslaufen des Vertrages wechseln. Der nette Herr verwies mich dann direkt mit Arcor zu sprechen (die "Subunternehmen" können leider nur einfache Verträge abschliessen).

Also, Hotlineanruf Nummer 1: Die Frau sagte, Sie hätte keine Kompetenzen und ich müsse dass ganze schriftlich im Onlinecenter melden. Sie könne mir nicht helfen. Das war auf einem Samstag.

Auch das tat ich, schildert im Onlineformular meinen Fall, dass ich mit einer auferzwungenen Vertragsverlängerung nicht einverstanden wäre und gerne meinen Vertrag so wie er ist übernehmen möchte.

Zwei Tage später (Montag) erhielt ich einen Anruf einer sehr netten Dame an der Hotline. Sie sagte nur, Sie wäre dafür auch nicht zuständig. Als ich erzählte, die Dame bei Anruf 1 hätte mich so an Sie verwiesen hieß es nur, ich sorge dafür, dass die ne Abmahnung bekommt, so geht das nicht mit den Infos. Ich machte Ihr klar, dass es ja ein schöner Satz ist, aber ehrlich gesagt es nur ein Kundenberuhigendes Mittel ist und ich nicht interessiert sei für Abmahnungen zu Sorgen, Fehler seiem jeden eingestanden. Naja, jedenfalls verwies man mich nach Essen, wo ich das ganze per Fax schildern soll, dass wäre die richtige Abteilung. Kann ich so auch verstehen, denn es handelt sich ja um eine vertragliche Änderung. Mit der Dame (Sie war wirklich sehr nett und freundlich!) unterhielt ich mich noch ein wenig, warum denn sowas gemacht wird. Es hieß nur, dass es ja alle machen würden. Der Vorschlag, dass Arcor ja raus stechen könnte und sowas nicht verlangen würde ergab keine Antwort. Auch die Begründung, dafür sei der Umzug ja umsonst und man würde in den güsntigen Vertrag rutschen. Ich würde lieber eine Umzugsgebühr bezahlen (andere Anbieter wie Arcor es so schön ausdrückt haben früher ca.100 DM genommen). Und die Verträge kann ich bei Arcor immer wechseln, wenn ich die 24 Monate wieder in kauf nehme, habe ich 3 mal in Anspruch genommen in den 4 Jahren (komischer Weise würde man aber nicht das ANgebot wahr nehmen können wit dem ersten halben Jahr eine geringere Grundgebühr wie bei Neukunden!). Naja, jedenfalls hieß es, innerhalb von 5 Tagen muss Arcor geantwortet haben.

Eine Woche später erfolgte von mir Hotlinegesprächnummer 3. Ich schilderte, dass sich Arcor nicht meldet obwohl diese Frist gesetzt wird von 5 Tagen Antwortzeit. Die Frau erklärte nur wieder Ihre wenigen Kompetenzen, will aber nochmal Druck machen. Ich würde innerhalb von 48 Stunden aus Essen oder dann von Ihr einen Rückruf bekommen...

3 Tage später mein nächster Anruf Nummer 4: Das war der Höhepunkt. Ich muss gestehen, dass ich mittlerweile doch leicht gereizt war wegen dem Thema. DDauernd ruft man die teure Hotline an und wird vertröstet. An die richtigen Kompetenzen kommt man als Endkunde leider nicht ran. Naja, dort schon ein genervter Herr, dem ich schilderte, dass es wohl nicht sein kann, dass man dauernd vertröstet wird und ich will nun langsm mal einen Fortschritt. Er unterbrach mich und wollte wieder anfangen zu erklären, er könne nix machen ausser Weiterleiten. Dann unterbrach ich Ihn wieder und sagte, dass man sich etwas verschaukelt vor kommt und ich auch eine Gutschrift für die vielen erfolglosen Versuche an der Hotline erwarte. Tja, der Herr legte dann einfach auf. Unfassbar! Ich war weder beleidigend, noch unfreundlich. Eine Kundenlösung ist dies nicht.

Direkt danach wieder angerufen, man bekommt ja immer wen anders dran. Dort war dann zur Abwechslung mal wieder ein wirklich netter Mensch dran. Das Gespräch ging insgesamt eine halbe Stunde. Er entschudligte sich zumindest für das Verhalten seines Kollegen und die ganzen versprochenen Rückmeldungen. Er selbst sagt, er kann sowas nicht garantieren. Das ist auch eine ehrliche Aussage, mit der ich durchaus leben kann. Mit ihm wieder alles durchgegangen, warum und wieso das alles so ist. Jedenfalls habe ich von diesem Herrn dann eine 15 Euro Gutschrift für die ganzen Telefonate bekommen, dass war sehr freundlich. Aber auch er hätte keine Möglichkeit an die Leute in Essen zu kommen, er hätte nicht mal eine Rufnummer, was ich aber ehrlich gesagt nicht so glauben kann. Naja, auch er sagte, ich werd es nochmal melden. Ich sagte auch noch, dass sich mein Umzug durch die Firma Arcor nicht nach hinten verlegt, also es müsse schon langsam eine Lösung gefunden werden. Das Angebot mit 100 Euro zahlen und Vertrag wird aufgelöst wurde angeblich wegen zu geringer Nachfrage im Dezmeber 2008 eingestellt. Komischer Weise verstehe ich dann nicht, warum man es nicht aufrecht erhält, wenn es eh nicht wahrgenommen wird, tut keinem weh. Also der Verdacht liegt nah, dass es eher das gegenteil ist und zu viele Abgesprungen sind.

Naja, es passierte dann 2 Tagen wieder nichts. Also musste ich dann leider Gottes härtere Geschütze auffahren, auch wenn diese etwas unfair sind, aber wenn Arcor nicht will zu kommunizieren, dann eben so. Gott sei Dank bin ich in der Firma auch mit für den Telefonanschluss verwickelt. Ich weiß über Mitarbeiter aus dem Freundeskreis über den Status meiner Unternehmensgruppe bei der Firma Arcor. Ich ganz vorsichtig unsere Ansprechpartnerin angesprochen ob Sie ohne Ärger zu bekommen da etwas vermitteln kann. Eine halbe Stunde nach meiner Mail erhielt ich von Ihr einen Anruf, Sie hätte es weitergeleitet.

10 Minuten später rief Arcor bei mir an. Komischer Weise geht es. Ich also zum fünften mal meine Geschichte geschildert. Mittlerweile habe ich auch mitgeteilt, ich will aus dem Vertrag ganz raus. Naja, die Dame war wieder sehr freundlich, war empört, dass an der Hotline Gespräche einfach beendet werden. Naja, Sie war schon nicht so begeistert wegen der Auflösung und sprach erster mal von verkürzter Laufzeit. Im Gespräch checkten wir dann ab, was für eine Geschwindigkeit an der neuen Adresse möglich wäre, lediglich DSL2000, kommt für mich nicht in Frage. Daraufhin fiel dann der Satz, dass Sie dann auf Grund der Tatsache ein Sonderkündigungsrecht einräumen würde, somit bin ich zum 31.3.2009 frei von dem Laden :-). Auch wenn Sie mir mitteilte, Sie glaube, andere könnten auch nicht mehr bieten. Naja, Kabeldeutschland ist bestellt, 32 MBit kommen (ich weiß, läuft nicht über die Telefonleitung, aber wir sprachen ja über Anbieter, nicht über Telefonanbieter). Meine Erfahrung (habe auch beruflich damit zu tut) lässt aber auch die Vermutung aufkommen, dass Arcor nicht immer die schnellsten Ports der Telekom kauft. Hier ist angeblich nur DSL 6000 möglich, Nachbarn zeigen andere Werte bei anderen Anbietern. Auch an meinem neuen Wohnort zeigt mir die Firma mit dem großen T sogar DSL 50000 an laut Internetcheck. Zumal Arcor auch im Neukundencheck zumindest DSL6000 zeigt (Neukunden scheinen attraktiver zu sein als Stammkunden!).

Naja, dass Kapitel Arcor ist für mich endgültig abgeschlossen. Erst wenn man mit der großen Keule wedelt passiert was. Es ist einfach traurig, dass das Gefül vermittelt wird, man hat keinen konkreten Ansprechpartner und alles verläuft im Sande, da die ganzen Rückrufe nie erfolgt sind. Traurig, aber ich werde keine Arcor Anschlüsse mehr empfehlen, nicht bei diesem Service und Verhalten. Es ist einfach auffällig, dass jeder Hotlinemitarbeiter etwas anderes erzählt, da sollte doch über eine einheitliche Schulung nachgedacht werden. Ich habe wahrlich nicht alle Aussagen geschildert die Gefallen sind. Es ist sogar die Aussage gefallen, dass man mit ner Kündigung drohen soll, sonst passiert eh nix...an der Hotline!

Ganz ist das Kapitel noch nicht abgeschlossen! Genau einen Tag nach der Kündgung fing es an und hält stetig an. Ich werde von der Rufnummer 0800-5035088 angerufen. Laut google gehört diese zu einem Seniorenstift (es gab bis vor kurzem nur 5 Treffer, mittlerweile sind einige Foreneinträge aufgetaucht, dass diese Nummer zu Arcor gehört). Interessante ist, dass wenn man ran geht die Leitung gleich wieder getrennt wird. Ruft man zurück, wartet man in einer Warteschleife...zufällig die gleiche Wartemusik wie bei der Arcor Hotline. Die Anrufe erfolgen ca. 5-6 mal am Tag! Eine Frechheit. Eine Nachfrage, warum ich kündige kann ich nach voll ziehen. Aber das Gespräch wird beendet, sobald man mal ran geht. naja, Dank Fritzbox gehen diese Anrufe nun direkt auf den AB. So kostet es wenigstens noch, als wenn ich die Rufnummer nur sperre. Aber eine absolute Frechheit.
Gestern bekam ich dann Post von Arcor, dass sich kündigen nicht lohnen würde. Ich solle die besagte Nummer anrufen dort liegt ein interessantes Angebot bereit...

Tja, dass war die Kurzform meines Arcor Leides. Ich muss ja gestehen, dass 4 Jahre lang alles soweit geklappt hat, aber da habe ich auch nur bestellt und genutzt. Den Service musste ich nie in Anspruch nehmen, einen Tag zwischendurch mal DSL Ausfall ist ja normal und steht ja jedem zu. Aber sobald man was will, schalten Sie sich stumm.
Ich halte es auch grundsätzlich für fraglich, ob die Vorgehensweise mit der Vertragsverlängerung rechtens ist. Ich denke, mit einem Anwalt kommt man locker raus. Es sind im Grunde genommen versteckte Folgegeschäfte in den AGB's und das ist schlichtweg eine Täuschung und wird von keinem Richter gern gesehen. Das wird mit Sicherheit auch noch durch höhere Instanzen irgendwann gekippt werden, wenn es mehr und mehr pulik wird und die Telefonanbieter müssen es ändern.

Bleibt nur zu sagen: Arcor - So nicht! Mit vernünftiger Kommunikation ist vieles möglich. Bleibt nur die Hoffnung, dass Vodafone dort ein wenig schult. Ab Mai/Juni soll ja der Name Arcor wegfallen. Auf jeden Fall werde ich meine Kunden nicht mehr zu Arcor schicken. Der Serviceumgang ist unterirdisch. Trotzdem vielen Dank für die jetzt endgültige für mich zufriedenstellende Lösung!
space-ryder ist offline  
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Alt 05.03.2009, 20:02   #2
Glasfaser
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AW: Arcor - Service und Kundenbindung ein Fremdwort

Absolut nicht schön zu hören das auch Sie einen solchen Umgang hatten. Leider bleibt doch immer ganz schön was an Wissen auf der Strecke bei solchen Kundengesprächen, grade weil man nur "kostengünstige" Callcenter beschäftigt. Um mal einige ..Missverständnisse auf zu klären: Ports sind nicht der Grund für lahme Leitungen, sondern der Durchschnitt und die Länger der Letzten Meile. Was ebenfalls keiner zu wissen scheint ist, wie diese Verfügbarkeitstests funktionieren. Diese Messungen gehen immer nur bis zum Örtlichen HVT (Hauptverteiler) was natürlich die letzte Meile zum eigentlichen APL (Hausverteiler) nicht mit einbezieht. So kann es doch oft vorkommen das man 6000er DSL angezeigt bekommt und dann doch bloß auf zB. 3000 rum kaut. Das kleingeschriebene: Bis zu XXXX DSL ist also weniger Besch.. als Selbstschutz. ps: Kann dir als "interner" (zumindest mit dem was ich innerbetrieblich weis) versichern das die von dir genannte 0800er Nummer nicht aus unserem Hause stammt. Das MST (Membersaveteam) hat eine andere Nummer und auch die derzeit stattfindende Kundenbefragung nutzt eine andere RN. 0800Nummern sind übrigens IMMER kostenlos ^° Grüße!
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Alt 05.03.2009, 21:14   #3
bastl
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AW: Arcor - Service und Kundenbindung ein Fremdwort

Zitat:
Zitat von Glasfaser Beitrag anzeigen
Was ebenfalls keiner zu wissen scheint ist, wie diese Verfügbarkeitstests funktionieren. Diese Messungen gehen immer nur bis zum Örtlichen HVT (Hauptverteiler) was natürlich die letzte Meile zum eigentlichen APL (Hausverteiler) nicht mit einbezieht.
Du scheinst es aber auch nicht zu wissen
Arcor bezieht in die Verfügbarkeitstests bestehende Kundendaten mit ein. Es wird also mitnichten nur der HVt-Ausbau berücksichtigt!
 
Alt 05.03.2009, 21:16   #4
Glasfaser
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Glaub mir, ich weiß es. Mach das lange genug =D
Glasfaser ist offline  
Alt 05.03.2009, 21:22   #5
bastl
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AW: Arcor - Service und Kundenbindung ein Fremdwort

Nicht nur du!
 
Alt 07.03.2009, 01:01   #6
Timo Beil
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"Glasfaser" tut sich momentan in so einigen Punkten durch ausgesprochen gesundes Halbwissen hervor. Er bezeichnet sich als "interner"- nur aus welchem Bereich, das wissen wir bislang noch nicht...
Timo Beil ist offline  
Alt 07.03.2009, 02:39   #7
Glasfaser
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Wie man sich denken kann muss man durchaus vorsichtig sein mit seinen Äußerungen. Sind ja nicht nur Privatpersonen hier zugegen. Schließlich zwinge ich niemanden mir zu glauben.
Glasfaser ist offline  
Alt 07.03.2009, 08:10   #8
bastl
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AW: Arcor - Service und Kundenbindung ein Fremdwort

Inwiefern sollte man vorsichtig sein?
Solange man keine internen Informationen herausgibt, kann auch nichts passieren!
 
Alt 07.03.2009, 10:25   #9
Glasfaser
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Bezog sich auf die Anfrage von Timo Beil. Werden genügen Leute "gegangen" derzeit wegen verschiedenster Vorwürfe. Wer sich eine Kundennummer auf Papier notiert um zu späterem Zeitpunkt den Kunden erreichen zu können und diesen unbeaufsichtigt am Platz liegen lässt ist weg, wenn es die falschen Leute mitbekommen.
Glasfaser ist offline  
Alt 07.03.2009, 10:34   #10
bastl
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AW: Arcor - Service und Kundenbindung ein Fremdwort

Das gilt aber sicher nur für die Callcenter (und da bestimmt auch nur für die externen). Ich weiss ja nicht, wo du sitzt, aber in allen Abteilungen bei Arcor, die ich kenne, ist das anders.
 
Alt 07.03.2009, 10:41   #11
space-ryder
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AW: Arcor - Service und Kundenbindung ein Fremdwort

Zitat:
Zitat von Glasfaser Beitrag anzeigen
Absolut nicht schön zu hören das auch Sie einen solchen Umgang hatten. Leider bleibt doch immer ganz schön was an Wissen auf der Strecke bei solchen Kundengesprächen, grade weil man nur "kostengünstige" Callcenter beschäftigt. Um mal einige ..Missverständnisse auf zu klären: Ports sind nicht der Grund für lahme Leitungen, sondern der Durchschnitt und die Länger der Letzten Meile. Was ebenfalls keiner zu wissen scheint ist, wie diese Verfügbarkeitstests funktionieren. Diese Messungen gehen immer nur bis zum Örtlichen HVT (Hauptverteiler) was natürlich die letzte Meile zum eigentlichen APL (Hausverteiler) nicht mit einbezieht. So kann es doch oft vorkommen das man 6000er DSL angezeigt bekommt und dann doch bloß auf zB. 3000 rum kaut. Das kleingeschriebene: Bis zu XXXX DSL ist also weniger Besch.. als Selbstschutz. ps: Kann dir als "interner" (zumindest mit dem was ich innerbetrieblich weis) versichern das die von dir genannte 0800er Nummer nicht aus unserem Hause stammt. Das MST (Membersaveteam) hat eine andere Nummer und auch die derzeit stattfindende Kundenbefragung nutzt eine andere RN. 0800Nummern sind übrigens IMMER kostenlos ^° Grüße!
Min, als versierter magst du ja recht haben. Aber dann soll ganz klar gesagt werden, was möglich ist und wo die Messungen statt finden. Wie es technisch möglich ist und wie es wirklich gemessen wird, sag ich dir ganz ehrlich: Interessiert mich nicht die Bohne. Fakt ist, dass zwei Anzeigen nach aussen sichtbar sind, dass macht sich einfach nicht gut. Ich bin auch nicht ganz betriebsfremd, da aich auch in der "elektronischen" Branche tätig bin. Aber ich habe auch mit Kunden zu tun, und da musst du einfach ganz klar nach Aussen darstellen, was möglich ist, es interessiert keinen, wie es gemessen wird. Der User sieht grafisch DSL6000 und will das dann auch haben.

Da du dich als "interner" bezeichnest, gehe ich mal davon aus, dass du bei Arcor tätig bist. Leider zeigt es mal wieder, wie wenig die eine Hand von der anderen weiß. Die Nummer gehört sehr wohl zu Arcor...Woher ich das weiß??? Ich hab hier ein schönes Schreiben von Arcor mit dem Betreff "Kündigen lohnt sich nicht, wir haben ein super Angebot für Sie persönlich vorliegen...". Und rate was drauf steht? Rufen Sie einfach die gesagte 0800er Nummer an...
space-ryder ist offline  
Alt 07.03.2009, 10:46   #12
Glasfaser
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Da kann man mal sehen ° Auch die MST Nummer hat sich ja vor einiger Zeit geändert ohne das man etwas davon mitbekommt. Nicht schlimm wenn ich mich damit geirrt habe, viel mieser das sowas nicht rechtzeitig erneuert wird =) "ZONK!", wieder ein Minus für Arcor. Da soft eine Hand nicht weiss was die andere tut..na ja. Da hast du sogar vollkommen recht. Wie es zB in den Callcentern abläuft kannst du dir ja sicherlich denken. Grade wenn wiedermal billige Neueinsteiger im Team sitzen wird ein Kunde schon 4-5mal zwischen Störungsannahme und Kaufmännischerhotline hin und her geschoben weil keiner so recht weiß was zu tun ist bis endlich ein alter Hase was herausfindet.
Glasfaser ist offline  
Alt 07.03.2009, 14:46   #13
scolopender
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Zitat:
Zitat von Timo Beil
"Glasfaser" tut sich momentan in so einigen Punkten durch ausgesprochen gesundes Halbwissen hervor.
Brüller!

G., -#####o:
scolopender ist offline  
Alt 09.03.2009, 09:07   #14
noname
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Hallo zusammen

Welch Chaos! Schade das wieder einmal jemand viel Zeit, Nerven und Kosten in Kauf nehmen musste, um dann irgendwann zum Ziel zu kommen. Leider ist es nicht das erste Mal und wird sicherlich auch nicht das letzte Mal sein.

Die Qualität der Anbieter lässt immer mehr zu wünschen übrig und wird von Monat zu Monat schlechter. Egal welcher Anbieter.

Das der Anbieter einen Kunden nach dem Umzug um weitere zwei Jahre binden kann, beruht wohl auf der der Tatsache, dass der Kunden einen Geldwertenvorteil erhält. Leider ist in keinsterweise geschrieben, welchen Geldwertenvorteil der Kunden eigentlich erhält. Bei Arcor ist es zum Einen die Tarifanpassung und bei den meisten Fällen aber eher die Anschlusskosten, welche bei einem Umzug anfallen, nicht berechnet werden. Telekom hat die Masche die Mache seit Mitte 2007 angefangen und die anderen haben es abgeguckt und das selbrige eingeführt. Wenn man dies vorher weiß, kann man dem vor dem Umzugsantrag vorbeugen. Man muss nur explizit darauf hinweisen. Also Umzugsformular mit durchgestrichenm Passus (24 Monate Mindestvertragslaufzeit) und ein Schreiben beilegen, dass man den 24 Monaten widerspricht und mit den Umzugsgebühren von 99,95 Euro einverstanden ist. Man kömnnte jetzt meinen, dass wird dann so ausgeführt. Natürlich nicht. Könnte zwar, aber wird nicht. Der Umzug wird nicht bearbeitet, da es nicht bearbeitet werden kann, Passt vermutlich nicht in das automatisierte System bzw. Schema, welches ein Mitarbeiter anklicken könnte. Man erhält also einen Standardbrief vom Anbieter, welches dann mitteilt, dass der Umzug so nicht bearbeitet werden kann. Ein weiteres Schreiben mit 14 Tage Fristsetzung zur Schaltung und Bearbeitung bringt einen dann zum nächsten Schritt. Die entsprechende "Fachabteilung" kümmert sich nun darum. Auch die werden es dann wohl wie sooft nicht geradebiegen und wieder auf die Laufzeit hinweisen und den Kunden unter Druck setzen, damit der Umzug schnell bearbeitet werden kann. Da bis dato der der Anbieter es nicht geschafft hat die Frist einzuhalten, ein letztes Schreiben mit AUSSERORDENTLICHER KÜNDIGUNG und das Thema ist durch. Der Anbieter ist MATT! Zumindest ist man dann frei von der Verpflichtung eine Laufzeit einzuhalten.

Telekommunikation ist mittlerweile wie ein Schachspiel geworden. Wenn man die Züge des "Gegners" richtig einschätzt oder sogar weiß, kommt man eher zum Ziel.

Viele Freunde und Bekannte habe ich so aus dem "Knebel"-Vertrag raus geboxt. Statt rumzutelefonieren, direkt Schreiben und FAXEN!

Die Kompetens lässt überall nach. Nicht nur in der Telekommunikation. Warum? Die Politik hat die Weichen schon vor langer Zeit gestellt. Laufzeit Arbeitsverträge können ja schon willkürlich oft verlängert werden. Mitarbeiter die unsicher sind, ob sie länger als ein Jahr beschäöftigt sind. Leiharbeiterfirmen tragen ihren Teil dazu noch bei und schon ist überall nur noch halbgeschultes oder gar kein geschultes Personal. Und zu guter Letzt kommen die Systeme, welche immer unflexibler und undurchsichtiger werden. Solange alles in der Norm liegt, wird ein Kunden von Problemen verschont. Tritt aber mal ein individueller Fall ein, nimmt das Chaos seinen Lauf und aus einer kleinen Mücke wird ein Elefant! Jeder sollte sich im klaren sein, dass keiner mehr ein Kunde ist. Man ist viel mehr ein weiterer Mitarbeiter, welcher eingespart wurde, damit man als Unternehmen sparen kann, um wiederum den Preiskrieg zu überstehen.

Wenn man als Kunde weiß, wie man den richtigen Weg einschlägt, um Probleme zu vermeiden, lebt man glücklicher. Und wenn dann trotz Vorsicht ein Problem entstehen sollte, dann muss man den Weg kennen, welcher das Problem ohne Umwege zur Lösung bringt. Daher sage ich immer! "Nicht der die Wahl des Anbieters ist wichtig! Sondern die Wahl eines kompetenten und hilfsbereitenn Ansprechpartner." Es ist bei allen Anbietern gleich, ohne Ausnahme. Man sollte immer einen Ansprechpartner Vorort aufsuchen (Filiale) und hoffen, das da ein "alter Hase" sitzt, der hilfsbereit und Kompetent ist. Gerade bei Verträgen mit Laufzeit und Kleingedruckten, ist es wichtig gut beraten zu sein!


Zum der Aussage des Arcor-Mitarbeiters, "die Möglichkeit den Vertrag mit Zahlung von 99,95 Euro wurde wegen nicht ausreichender Nachfrage abgeschafft", ist ganz klar ne Ausrede. Was für ein Quatsch. Wie schoin hier erwähnt, würde man das eher weiterführen, da es sich um einen Nachteil für den Anbieter handelt. Es ist schliesslich kein Produkt, wo die Nachfrage wichtig wäre. Eher ist die Nachfrage wohl ghestiegen und wurde immer mehr genutzt. Dadurch wurde es dann wohl abgeschafft. Also völliger Unfug und Widersprüchlich.

Abschliessend kann ich nur sagen. Leute, gewühnt euch dran. Irgendwie sind wir das alle Mitschuld. Alles erwarten und am besten nichts bezahlen. Dies ist die Quittung. Auf der anderen Seite, wer kann heutzutage schon wirklich viel zahlen? Man muss schon sparen, um die Grundbedürfnisse eines Menschen decken zu können. Ergo! Im Superwahljahr ganz gut überlegen, wo man das Kreuzchen setzt.

So..... War lange nicht im Forum, daher wieder ganz besonders viel geschrieben. Sorry!

Grüße an alle
Noname
__________________



Zeit ist ein Gut, welches man nicht verschwenden sollte! Den Luxus hat man nicht!

Die Politik & das Business sind dreckig! Das Schlimmste aber ist, dass den Dreck immer die wegmachen müssen, die am wenigsten Dreck verursacht haben.
noname ist offline  
Alt 09.03.2009, 09:51   #15
Guenter24
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Zitat:
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Hallo zusammen
(...)
Auch die werden es dann wohl wie sooft nicht geradebiegen und wieder auf die Laufzeit hinweisen und den Kunden unter Druck setzen, damit der Umzug schnell bearbeitet werden kann. Da bis dato der der Anbieter es nicht geschafft hat die Frist einzuhalten, ein letztes Schreiben mit AUSSERORDENTLICHER KÜNDIGUNG und das Thema ist durch. Der Anbieter ist MATT! Zumindest ist man dann frei von der Verpflichtung eine Laufzeit einzuhalten.
(...)
Also da habe ich jetzt aber meine Zweifel.
Für mein Verständnis sieht es doch so aus:
Man konstruiert eine Situation, die den Geschäftsbedingungen widerspricht. Wenn diesen Forderungen dann verständlicherweise nicht entsprochen wird hat man ein Sonderkündigungsrecht!?
Es mag ja sein, daß diese Masche EINMAL funktioniert hat, weil man bei Arcor es leid war zu streiten, aber auf Dauer wird das bestimmt NICHT funktionieren.
Wenn es zum Rechtsstreit kommt, hat Arcor sicherlich die bessere Position.
Guenter24 ist offline  
Alt 09.03.2009, 23:38   #16
Timo Beil
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Daher sage ich immer! "Nicht der die Wahl des Anbieters ist wichtig! Sondern die Wahl eines kompetenten und hilfsbereitenn Ansprechpartner." Es ist bei allen Anbietern gleich, ohne Ausnahme. Man sollte immer einen Ansprechpartner Vorort aufsuchen (Filiale) und hoffen, das da ein "alter Hase" sitzt, der hilfsbereit und Kompetent ist. Gerade bei Verträgen mit Laufzeit und Kleingedruckten, ist es wichtig gut beraten zu sein!
Diese Hoffnung hegen viele; und all zu viele werden im Nachhinein bitter enttäuscht. Mein Eindruck ist, dass manche dieser Shop-Betreiber nur deswegen DSL- und Handyverträge vermitteln, weil sie mit Obst und Gemüse nicht mehr auf nen anständigen Schnitt kamen.
Ausserdem wurde es schon vor einer Weile den Shops nahegelegt, von Bestandskundenpflege abzusehen und sich auf die Gewinnung von Neukunden zu konzentrieren.
Timo Beil ist offline  
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