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Alt 26.11.2007, 11:02   #1
Julian
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Arcor erwägt rechtliche Schritte gegen Telekom wegen Verzögerungstaktik [Update]

Telefonfirmen werfen der Telekom Verzögerungstaktik vor
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Die Wettbewerber fühlen sich von der Telekom im Kampf um die Kunden ausgebremst. Dauerte es früher einige Tage, bis die Telekom den Anschluss auf den Konkurrenten umgestellt habe, würden inzwischen bis zu drei Monate vergehen, sagte QSC-Chef Bernd Schlobohm zur Financial Times Deutschland (FTD).

Vor kurzem hatte der BREKO bereits auf diese Situation aufmerksam gemacht. Grund für die Verzögerung soll die gestiegene Nachfrage nach Komplettangeboten sowohl bei den alternativen Anbietern als auch bei der Telekom selbst sein. Arcor, der nach der Telekom zweitgrößte deutsche Telekommunikationsanbieter, droht nach Angaben der FTD sogar, mit rechtlichen Schritten gegen die Verzögerungstaktik der Telekom vorzugehen. Über eine Schadensersatz-Forderung werde nachgedacht. "Wir feilen an dem Schriftsatz", sagt Arcor-Chef Harald Stöber gegenüber der FTD.

Doch nicht alle Mitbewerber sind so selbstbewusst. "Wir sind auf die Telekom angewiesen", begründet ein Manager die Zurückhaltung. Trotzdem vermuten auch sie ein systematisches Vorgehen, um Wettbewerber gezielt auszubremsen. Bei dem mittelständischen Unternehmen QSC sollen sich die Aufträge mittlerweile doppelt so hoch stauen wie im vergangenen Jahr. Auch der HanseNet-Chef Harald Rösch weist darauf hin, dass es insbesondere in Berlin zu Engpässen komme.

Die Telekom ist zwar verpflichtet, den Konkurrenten die Anschlüsse bereitzustellen, über die genaue Regelung, wie die Kontingente zugeteilt werden, werde derzeit aber noch auf verschiedenen Ebenen neu verhandelt. Die Bundesnetzagentur arbeitet seit Jahren schon an einem neuen Rahmenvertrag, der die Bereitstellung der Anschlüsse regulieren soll. "Wir planen, dies bis Jahresende abzuschließen", sagt eine Behördensprecherin.

Die Telekom selbst weist die Vorwürfe von sich. "Die Bereitstellung von vereinbarten Kontingenten halten wir innerhalb von sieben Tagen ein", sagt ein Sprecher. Der Ex-Monopolist hat als einziges Unternehmen Zugang zu der sogenannten letzten Meile.
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Quelle: teltarif.de
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Alt 29.11.2007, 15:47   #2
Julian
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Re: Arcor erwägt rechtliche Schritte gegen Telekom wegen Verzögerungstaktik

Arcor wirft Telekom Marktmissbrauch im DSL-Wettbewerb vor
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Angeblich Verzögerungen bei TAL-Bereitstellung in "erheblichem Umfang"

Der Telekommunikations-Anbieter Arcor sieht sich von der Deutschen Telekom im Wettbewerb um DSL-Kunden behindert. Arcor beantragte am vergangenen Freitag bei der Bundesnetzagentur ein Missbrauchsverfahren gegen den Marktführer. Die Vodafone-Tochter wirft der Telekom vor, die Bereitstellung von Teilnehmer- Anschlussleitungen (TAL) in "erheblichem Umfang" zu verzögern, wie aus Unterlagen hervorgeht, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegen. Sprecher von Arcor und der Netzagentur bestätigten heute den Missbrauchsantrag. Jetzt werde die Telekom um Stellungnahme gebeten, hieß es bei der Bonner Behörde.

Die TAL, auch "letzte Meile" genannt, mieten die Wettbewerber bei der Telekom an und sie ist wichtig vor allem für die Freischaltung neuer DSL-Kunden. Den Vereinbarungen zufolge soll die Telekom innerhalb von fünf Tagen die Aufträge der Wettbewerber bearbeiten. Arcor beschuldigt die Telekom in dem Missbrauchsantrag, die Fristen "dauerhaft" zu verletzten, da "seit Jahresanfang durchschnittlich mehr als jeder vierte TAL-Antrag 18 Tage von der Telekom nicht bearbeitet" werde.

Die Telekom wies die Vorwürfe zurück. "Wir können die Kritik nicht nachvollziehen, da unsere Bereitstellungszahlen auf konstant hohem Niveau liegen und im Zeitablauf sogar steigen." Die Absprachen für vertraglich vereinbarte TAL-Mengen würden erfüllt, allerdings halte sich nicht jeder Wettbewerber daran. Die Telekom muss gemäß den Verträgen pro Wettbewerber nur eine bestimmt Zahl von Anschlüssen bearbeiten.

In diesem Jahr ist die Zahl der TAL-Aufträge drastisch gestiegen - zum einen wegen des DSL-Booms, zum anderen wechseln immer mehr Kunden zwischen den Telekom-Konkurrenten. Da die Telekom Eigner der "letzten Meile" ist, muss jedes Mal ein Techniker des Bonner Konzerns ausrücken. Engpässe gibt es vor allem in Metropolen wie Berlin.

Um den Auftragseingang zu bewältigen, hat die Telekom bereits die Quoten für die Konkurrenten erhöht, wie etwa die Kölner QSC AG bestätigt. Mit zusätzlichen Ausgaben will das Unternehmen nun das Problem zumindest eindämmen. "Der T-Home-Vorstand hat in der vergangenen Woche bereits zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt, um Lastspitzen in der regionalen Bereitstellungssituation in den kommenden Wochen zu normalisieren", hieß es im Konzernumfeld.
_________________________________________________Q uelle teltarif.de
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